Wir machen Politik für Erkelenz
Den künftigen See im Gebiet des Tagebaus Garzweiler „Erkelenzer See“ zu nennen, lässt sich aus mehreren sachlichen und strategischen Gründen gut begründen:
Klare geografische Zuordnung
Die Stadt Erkelenz ist die größte direkt betroffene Kommune im Umfeld des Tagebaus Garzweiler Tagebau. Der Name würde die Lage für Außenstehende eindeutig verorten – ähnlich wie beim Starnberger See oder Schweriner See.
Wiedererkennung und Vermarktung
Ein bekannter Ortsname erhöht die touristische Attraktivität. „Erkelenz“ ist als Mittelzentrum etabliert und leichter einzuordnen als abstrakte oder künstliche Namen. Für Tourismus, Marketing und regionale Identität ist das ein klarer Vorteil.
Identitätsstiftung für die Region
Der Tagebau hat viele Orte verändert oder verschwinden lassen. Ein Name wie „Erkelenzer See“ kann helfen, eine neue gemeinsame Identität zu schaffen und den Strukturwandel positiv zu besetzen.
Historische und emotionale Verbindung
Viele Menschen aus Erkelenz und den umliegenden Orten waren direkt vom Tagebau betroffen. Die Namensgebung kann als symbolische „Rückverankerung“ der Region in der Landschaft verstanden werden.
Administrative und politische Logik
Erkelenz spielt eine zentrale Rolle in Planung, Infrastruktur und zukünftiger Nutzung des Gebietes. Eine Benennung nach der wichtigsten beteiligten Kommune entspricht daher einer üblichen Praxis.
Verständlichkeit und Alltagstauglichkeit
Der Name ist leicht auszusprechen, gut merkbar und eindeutig – wichtige Faktoren für Karten, Navigation und öffentliche Kommunikation.
Anschlussfähigkeit an bestehende Namensmuster
Viele deutsche Seen tragen Ortsnamen (z. B. Tegernsee oder Plauer See). „Erkelenzer See“ würde sich in diese Tradition einfügen.